Der erste Einsatz
Frauen aus der früheren Songgruppe „Außer Besen nichts gewesen“ suchten eine neue Chorleiterin, fanden Hilde Feld – und gründeten Chorale Feminale.

RuhrChoriFeen · seit 1989
Als Chorale Feminale gegründet, seit Mai 2024 RuhrChoriFeen: Der Name ist neu. Die Verbindung aus Chorgesang, Kabarett und gesellschaftlichem Blick hat Geschichte.

Die Geschichte
Programme, Namen und Farben verändern sich. Geblieben ist die Lust, Alltag und Gesellschaft mit Musik, Pointen und vielen Stimmen zu betrachten.
Auf den Bühnen der Region
In den letzten 30 Jahren gab es zahlreiche Auftritte in den Katakomben in Essen, in der Alten Kirche in Essen-Kray, in der IG Metall Bildungsstätte in Sprockhövel, im Zirkuszelt der Stiftsschule Essen-Stadtwald, im Rathaus Essen bei der Gleichstellungsstelle, im Bürgertreff Überruhr, bei ALLDIE KUNST in Langenberg, im Glashaus in Herten und in vielen anderen locations.
Wir haben für die Soroptimistinnen gesungen, bei Gleichstellungsstellen, auf Geburtstagen, ganz schnöde gegen Geld und auch gerne Benefizkonzerte gegeben.
Und natürlich waren wir beim !SING Day of Song auf Schalke dabei 2010 und beim „Still-Leben A40“ im gleichen Jahr sowie bei Extraschichten in Gelsenkirchen und Hattingen.
Frauen aus der früheren Songgruppe „Außer Besen nichts gewesen“ suchten eine neue Chorleiterin, fanden Hilde Feld – und gründeten Chorale Feminale.
Bekannte Schlager bekamen neue Texte, Klassisches ein anderes Gewand. Mehrstimmiger Gesang und Frauenkabarett wuchsen zu einer eigenen Form zusammen.
Chorale Feminale war bei der Gala der Chöre in Hannover dabei.
Zum zwanzigjährigen Bestehen blickte der Chor mit einem Jubiläumsprogramm auf seine Geschichte.

Das Ensemble auf dem roten Sofa. Dieses Foto begleitete das Jubiläumsprogramm und später auch „Auf halber Strecke“.
Aus dem Chorarchiv · Chorale FeminaleZur Kulturhauptstadt hieß es: „Alle reden über die Kulturhauptstadt 2010: Wir singen drübber!“ Dazu kamen Auftritte beim !SING Day of Song auf Schalke und beim „Still-Leben A40“.
„Das Glück der 2. Pubertät“ brachte Beziehungen und das Älterwerden auf die Bühne.
„Was Frau so unterm Pony hat“ – ein weiteres Programm zwischen Chorgesang und Kabarett.
Bei „Für Geld tun wir alles“ stand Chorale Feminale als Background-Chor im Colosseum Essen auf der Bühne.
„Ein Frauenleben. Vom Eisprung bis zur Blasenschwäche“ erzählte ein Frauenleben in Liedern, Gedichten und pointierten Geschichten. Das Programm war auch 2023 auf der Bühne zu sehen.

Schwarze Kleidung, grüne Akzente und eine Baggerschaufel als ungewöhnliche Bühne: das Motiv zu „Frauen leben!“.
Aus dem Chorarchiv · Chorale FeminaleMit Aline Sardao als neuer Chorleiterin kamen ein neuer Name und neue Chorfarben. Der Chor schlug ein neues Kapitel auf, ohne seine Bühnensprache abzugeben.
Das aktuelle Programm richtet den Blick auf digitale Selbstdarstellung, Technik, Beziehungen, Älterwerden und den täglichen Versuch, den eigenen Takt zu behalten.
Stimmen aus dem Archiv
Die WAZ über Chorale Feminale – den Chor, der heute RuhrChoriFeen heißt.
„Ganz ohne Polemik, aber mit Esprit und Humor“
2010WAZ · Essen
24. Februar 2010
Das Kulturhauptstadtprogramm, mit dem Ensemble vor einer Trinkhalle.
2012WAZ · Rüttenscheid
6. Dezember 2012
„Politisch, komisch, lokalpatriotisch“ – so beschreibt die Bildunterschrift den Chor.
2014WAZ · Velbert
11. November 2014
„Mehr als nur starke Stimmen“ – ein Rückblick auf den Auftritt bei ALLDIE KUNST.
RuhrChoriFeen heute
Sopran, Mezzo und Alt stehen nicht einfach nebeneinander. Sie werden zu einem Chor, der singt, spielt und mit feinem Lächeln auf das schaut, was gerade los ist.
Vorhang auf: Termine & Tickets